Ich benutze Im Seriendruckdokument Menü Einfügen -> Feldbefehl -> Andere -> Datenbank -> Seriendruckfeld
-> Durchsuchen um ein Tabellen-Dokument Adressen.ods als Adressquelle zu verwenden.
Ich füge dann die Seriendruckfelder ein.
Der Seriendruck klappt auch wunderbar.
Speichere ich dann das Seriendruckdokument (also das mit den Seriendruckfelern)
für spätere Verwendung, geht die Datenbank verloren.
Zeige ich die Datenquellen mit F4 an, ist die Datenbank im linken Fenster zu sehen.
Schaue ich in dann per rechter Maustaste unter Registrierte Datenbanken zeigt der Pfad der Datenbank aber auf /tmp/lcwg781.tmp/Adressen0.odb
Seltsamerweise ist die Datenbank unter /tmp abgespeichert und nicht wie erwartet im selben Verzeichnis wie die Quelladressdatei.
Unter Windows liegt nämlich die erzeugte Datenbank nicht im Temporären Verzeichnis sondern im selben Verzeichnis wie die Quelladressdatei.
Habe unter WinXPpro Ähnliches festgestellt, Datenbankdatei lag ca. 2 Ebenen unter dem aktuellen Verzeichnis.
Es ließen sich beim erneuten Einbinden der verschobenen Datenbankdatei die Datenfelder nicht mehr aktualisieren, obwohl sie über Datenquellen/F4 richtig eingebunden worden war.
Läuft wohl noch nicht so rund...
In jedem Fall ist es problematisch mit OO3 Serienbriefe zu erstellen, wenn eine keine Datenbank nutzt.
Die meisten Leute schreiben sich schnell in Calc eine bzw. mehrere Tabellen als Quelle für die Adressdaten.
Eine OO-Datenbank ist leider nicht so schnell und einfach erstellt.
Ich muss doch auch mal noch unter Debian lenny testen (das Startposting bezog sich auf Ubuntu targz von openoffice.org geholt und installiert) was OO 3 so macht bei Serienbriefen.
So wie es jetzt ist, klappt es oft genug nicht mit Serienbriefen; in dem Fall ist OO3 im allgemeinen Bürobetrieb eher unbrauchbar.
Tabellen lassen sich also nicht ohne weiteres intuitiv und dauerhaft als Adressquelle verwenden.
Allerdings gibt es eine Möglichkeit, das Problem zu umgehen.
//EDIT:Mit dem Assistenten für Adressdatenquelle aus dem Tabellendokument zuerst eine Datenbank erstellen.
Dann im Serienbrief diese neu erstellte Datenbank angeben als Datenquelle.
Dann bleibt auch die Verbindung zu den Adressdaten des Tabellendokuments erhalten.
Änderungen im Tabellendokument aktualisieren dann auch die Datenbank und werden in den Serienbrief übernommen.
Das direkte Verwenden des Tabellendokuments als Datenquelle (ohne die manuelle Erzeugung der Datenbank!) ist zwar für Anfänger und die meisten intuitiv sinnvoll, klappt aber eben nicht.
... Das weiß man schon als langjähriger Nutzer, immer wieder aber ist es ärgerlich, wenn's mal nicht klappt. Habe keine Ahnung, ob es dazu einen "issue" gibt, so genau befasse ich mich mit dem Programm nicht, obwohl ich es wirklich gerne nutze und es sonst auch kaum eines anderen Offices bedarf.
Es wäre schon schön, wenn ein Serienbrief ähnlich einfach zu erstellen wäre wie mit Word/Excel, ohne eine dritte Datenbankdatei. Besonders, wenn ich mit meinen Schülern dieses Thema durchnehme, könnte ich oft die Haare raufen...